Karge Vegetation im subalpinen Bereich



Nackter Karst der Charetalp Kraterähnlicher Schlott - kein Einzelfall
Die Karsthochfläche Silberen - Charetalp - Glattalp - Mären - Glatten

Zwischen dem Pragelpass und dem Bisisthal erstreckt sich die subalpine Karsthochebene über rund 100 km2 Fläche. Die bewaldeten Karstkuppen des Bol- und Bödmerenwaldes bilden auf zirka 1400m die westliche Begrenzung der Hochebene. Nach Osten begrenzt die bis 2900m hohe Gebirgskette des Glärnisch, Bös Fulen und Grisset die Karstfläche.
Die als Folge der ständigen Klimaveränderungen entstandene Karstoberfläche aus bizzaren Formationen und unwegsamem Gebiet gilt in Ausdehung und Klima als eine der rauhensten und unwirtlichsten des Alpenraumes. Die Mulden (Dolinen) des Plateaus sind nur wenige Monate schneefrei und Frost ist während des ganzen Jahres möglich.
Eine einmalige Landschaft welche das gesamte Tal, seine Nutzung und damit auch seine Bewohner entscheidend prägt. Fast identisch mit dem Karsthochplateau sind die Grenzen des eidgenössischen Jagdbanngebietes "Silberen -Jägeren-Bödmerenwald". Dieses Naturschutzgebiet schützt Fauna und Flora vor Eingriffen. Unter dem nördlichen Teil des Plateaus, dem Bol- und Bödmerenwald, sowie der höhergelegenen Silberen befinden sich die Höhlensysteme des Hölloch und des Silberensystems.

Karst-und Oberflächenhöhlenexkursion

Geologische Exkusionen

Bergwanderungen

Bergsteigen - einfache Gipfel bis 2700m ü.M